Das bin ich …

Sabrina Köhler

Hunde sind meine Leidenschaft. Ich führe und züchte Jagdhunde, die auch zur Jagd ausgebildet und dort eingesetzt werden. Deswegen bin ich viel im Wald unterwegs, aber für meinen Geschmack immer noch zu wenig. Die Natur und die Zeit im Wald geben mir den Ausgleich zum medienbelasteten, leistungsorientierten Alltag. Dort schöpfe ich Kraft.

Mein Lieblings- Wildtier ist die Wildsau. Familie ist ihr wichtig, sie kümmert sich um den Nachwuchs und verteidigt diesen mit all ihrer Kraft. Sie ist anpassungsfähig, hat eine dicke Haut und hält viel aus. Das Wildschwein ist ein Allesfresser und belüftet beim Graben nach Nahrung den Waldboden. Wildschweine sind sehr intelligent. Im Allgemeinen sind sie scheu und man sieht sie in freier Wildbahn meist nur wenn sie sich ungestört fühlen.

Bei der Hundearbeit fühle ich mich zu Hause. Zu Hause habe ich 6 Hündinnen von alt bis jung. Sie gehören zur Familie, sind aber auch Jagdhelfer und arbeiten. Meine Hunde arbeiten viel mit der Nase. Sie suchen verletzte Tiere, suchen Kadaver oder Borkenkäfer.

Jagd ist für mich die Möglichkeit möglichst gesundes, unbehandeltes Fleisch auf den Teller zu bekommen von einem Tier, dass ich vorher gesehen habe und für dessen Fleisch ich selbst gearbeitet habe. Nach dem Schuss verarbeite ich das Fleisch selbst küchenfertig und verwende nahezu alles von Kopf bis Fuß.

Die Wald- und Jagdpädagogik gibt uns die Möglichkeit Wald und Wild zu lehren. Lebensräume, Lebensweisen und Zusammenhänge in Kreisläufen der Natur zu erklären und greifbar zu machen. Das Erarbeiten von Inhalten MIT Kindern und Jugendlichen im Klassenzimmer Wald ist eine Besonderheit!